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DFB vertagt Entscheidung bei den TV-Rechten der 3. Liga

Andreas Haderlein | Montag, 13. April 2026

Der DFB hat die für Mai 2026 geplante Ausschreibung der Übertragungsrechte für die 3. Liga (ab Saison 2027/28) überraschend auf September verschoben. Warum zögert der Verband bei der Rechtevergabe?

Etabliert: 3. Liga als stärkender Unterbau des Profifußballs

Etabliert: 3. Liga als stärkender Unterbau des Profifußballs

© DFB

Der DFB hat die für Mai 2026 geplante Ausschreibung der Übertragungsrechte für die 3. Liga (ab Saison 2027/28) überraschend auf September verschoben. Warum zögert der Verband bei der Rechtevergabe?

Grund dafür, so kolportiert es die Sport Bild, ist die noch ausstehende Übernahme von Sky Deutschland durch RTL, die derzeit von der EU-Kommission geprüft wird. Der Verband erhofft sich durch den Abschluss des Deals einen intensiveren Bieterwettstreit. Ein gestärktes Duo aus RTL und Sky soll den Marktdruck auf den aktuellen Rechteinhaber Deutsche Telekom erhöhen, um das bestmögliche finanzielle Ergebnis für die Vereine herauszuholen.

Die Rechte-Szenarien

Der DFB plant für die kommende Rechteperiode der 3. Liga (erneut über vier Jahre) verschiedene Verwertungsmodelle. Das Ziel ist es, die Attraktivität für Streaming-Dienste und Pay-TV-Sender wie DAZN, Sky oder RTL+ zu erhöhen und gleichzeitig eine Free-TV-Präsenz zu sichern. Dabei experimentiert der Verband mit verschiedenen Aufteilungen zwischen Exklusivität und frei empfangbaren Spielen, um den Wettbewerb unter den Bietern anzuheizen.

SzenarioPay-TV UmfangFree-TV UmfangBesonderheit / Aufteilung
Szenario A380 Spiele (gesamt)38 SpieleFree-TV-Partien werden parallel zum Pay-TV übertragen.
Szenario B380 Spiele (312 exklusiv)68 SpieleGrößeres Free-TV-Paket; Pay-Anbieter hat weniger Exklusiv-Rechte.
Szenario C380 Spiele (getrennt)38 SpieleSplit in zwei Pakete (228 & 152 Spiele); ermöglicht zwei Pay-TV-Plattformen.
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